Letztes Update:
21. September 2023
Entwurf – Inhalt noch in Arbeit
Symbolbild
Elemente wie Tabs oder Accordeons reduzieren die Komplexität von Inhalten. Sie unterteilen umfangreichere Inhalte in Sinnabschnitte, geben den Seiten/Inhalten Struktur, helfen umfangreiche Inhalte gut strukturiert und auf überschaubarem Platz unterzubringen. Sie reduzieren die Komplexität von Inhalten, unterteilen umfangreichere Inhalte in Sinnabschnitte, geben den Seiten/Inhalten Struktur, verringern die initial angezeigte Inhaltsmenge und verbessern die Übersichtlichkeit. Nutzer können die Sinnabschnitte besser erfassen und weitere für sie interessante Inhalte auswählen bzw. per Interaktion anzeigen lassen.
Zur Strukturierung bzw. Verbesserung der Übersichtlichkeit/Wahrnehmbarkeit umfangreicher aber relevanter Inhalte.
Tab-Navigationen kommen für hierarchisch höherstehende Informationen zum Einsatz.
Akkordeons werden für hierarchisch tiefer einzustufende Inhalte verwendet – oder wenn die Sinnabschnitte eine gewisse Anzahl übersteigt wie beispielsweise auf FAQ Seiten.
Tab-Navigationen sind nicht als alternative zu Fortschrittsbalken geeinget und dürfen nur zur Strukturierung von Inhalten verwendet werden, welche keinen definierten Ablauf durch den Nutzer erfordern.
Akkkordeon-menüs können – sofern für eine Marke ausdrücklich definiert – als alternative zu Fortschrittsbalken zum Einsatz kommen.
Tabs und Accordeons können auch ineinander verschachtelt werden – beispielsweise ein Akkordeon innerhalb einer Tab-Navigation.
Tabs innerhalb von Tabs sind grundsätzlich möglich, erfordern jedoch eine abweichende optische Darstellung, welche aktuell nicht definiert ist.
Bei Accordeons muss besonders auf eine nutzerfreundliche Umsetzung geachtet werden, sonst kann es zu Verwechslungen mit Links kommen. Hinter Links erwarten Nutzer neue Seiten, hinter Accordeons erwarten sie erweiterte Inhalte. Wenn es zu Verwechslungen kommt hat dies Auswirkungen auf die Interaktionsraten, wichtige Informationen könnten dem Nutzer verborgen bleiben.
Einzelne Sektionen dürfen nicht zu viel Inhalt enthalten, da eine geöffnete, zu große Sektion die anderen Sektionen aus dem Sichtfeld schieben und es dem Nutzer so erschwert wird die Übersicht zu behalten. Die weiteren Sektionen werden dann erst wieder durch scrollen sichtbar, eine Aktion welche durch den Einsatz von Accordeons eigentlich vermieden werden sollte.
alle Sektionen sind initial zugeklappt
einzelne Sektionen reagieren (einklappen/ausklappen) ausschließlich auf Interaktion des Nutzers. Es erfolgt beispielsweise KEIN Einklappen von Sektionen wenn ein Nutzer eine neue Sektion ausklappt. Somit ist es dem Nutzer auch möglich mehrere Segmente zu öffnen.
beim Öffnen einer Sektion verschieben sich die nachfolgenden Teilbereiche der Websites nach unten. Es wird kein Inhalt überlagert.
Sich öffnende Unterelemente müssen ausreichend groß sein – bzw. sich automatisch an den Inhalt anpassen damit kein Text überlagert wird oder ein unnötig großer Abstand zur folgenden Sektion entsteht.
Aktive Sektionen werden zusätzlich zum sich ändernden Icon zusätzlich hervorgehoben damit diese vom Nutzer rascher erkannt werden können.
Das Öffnen und schließen von Sektionen wird durch Animationen für den Nutzer wahrnehmbar gemacht damit dieser gut erkennen kann dass sich Inhalte ausgeklappt und die folgenden Sektionen nach unten verschoben haben. Animationen dürfen nicht länger als 250 ms dauern.
Es kommt kein Autoscrolling zum Einsatz. Eine angeklickte Sektion darf beispielsweise NICHT zum oberen Bildschirmrand scrollen um den Nutzer nicht unnötig zu verwirren.
Als Icons kommen „Plus“ für öffnen und „X“ für Schließen zum Einsatz (keine Pfeile!)
Platzierung der Icons erfolgt links neben dem Label bzw der Überschrift (nicht Rechts)
Icons als Nicht-Text-Inhalte benötigen Textalternativen (WCAG Richtlinie 1.1.1.)
Akkordeons müssen, wie alle anderen Interaktionselemente auch, per Tastatur steuerbar sein.
Ist es konzeptionell nötig durchgehend bei allen Sektionen besonders viel Content unterzubringen, muss das Sektionselement (die Headline) beim Scrollen schwebend/sticky sichtbar bleiben und mitscrollen um die Übersichtlichkeit zu erhöhen und es dem Nutzer zu ermöglichen die Sektion zuzuklappen ohne dass er wieder ganz nach oben scrollen muss.
Definition folgt….
Sofern eine Verwendung von Accordeons als Menü bei vorliegender Marke definiert wurde findet sich diese unter >> Header
Die Verwendung von Expand-Elementen als Alternative zu Fortschrittsbalken zur Unterteilung umfangreicher Formulare kommt aktuell nicht zum Einsatz.
Auf den Plattformen und in E-Mail Nachrichten wie beispielsweise Newslettern kommen Schemata für strukturierte Daten zum Einsatz. Diese ermöglichen unter anderem Anwendungen von Google, Microsoft, Pinterest etc. mittels dieser Informationen reichhaltigere und für die Nutzer passende Inhalte anzuzeigen.
Einführung in das Markup für strukturierte Daten in der Google Suche
Details zu den für Plattformen und E-Mail Nachrichten zu verwendende Schemata:
Die Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG) beinhaltet Prinzipien, Richtlinien und Erfolgskriterien um Webinhalte barrierefreier zu gestalten. Die Grundlagen zur Zugänglichkeit sind in der Guideline eingearbeitet. Details finden sich unter Richtlinien für barrierefreie Webinhalte WCAG.
ARIA-Spezifikationen sind eine definierte Semantik für Barrierefreiheit und wird verwendet, um barrierefreie Webumgebungen zu erstellen. Anleitungen, Muster und funktionale Beispiele finden sich unter https://www.w3.org/WAI/ARIA/apg/.
Es gelten die allgemeinen Regeln zu Text formulieren – interessant, verständlich und vertrauenswürdig schreiben und folgende spezifische Vorgaben: